🍎 Von Mit-Essern und Mini-Äpfeln
Von Mit-Essern und Mini-Äpfeln
1. Säulenkirsche
Die Größe eines Gartens wird ja leider oft vom Geldbeutel bestimmt. Und so ist es bei mir: in unserem Mini-Reihenhausgarten ist eigentlich immer Platzmangel. Da ich trotzdem ein bisschen Obst haben möchte, sind bei mir in den letzten Jahren eine Säulenkirsche und zwei Säulenäpfel eingezogen. Dieses Jahr wollte ich unbedingt noch mehr mit unserem Pflanzenstärkungsmittel Maute-Rundum® C 30 machen und habe diese Bäumchen schon Ende März vorbeugend behandelt. Warum?
Nomen est Omen, denn Maute-Rundum® C 30 ist ein Allrounder für vielerlei Probleme. Denn letztes Jahr sahen die Blätter der Säulenkirsche so - und noch viel schlimmer - aus: der obere Bereich war vollständig schwarz, klebrig und ziemlich zerstört. Die Marienkäfer haben zwar fleißig gearbeitet, dennoch war die Kirsche geschwächt und ich hatte am Ende ganze 3 (!!!) Kirschen als Ernte.

Anfang Mai 2025: Säulenkirsche mit Blattlausbefall
Dieses Jahr gab es also eine Behandlung mit der Maute-ABC-Methode und anschließend mit Maute-Rundum® C 30. Mit Maute-Rundum® C 30 habe ich 2 Behandlungen im Abstand von ca. 14 Tagen vorgenommen. Bis jetzt, Toi Toi Toi, sieht alles großartig aus!

Links: Blüte am 11. April. Rechts: vitales Blattwerk am 28. April
Zum Glück sehe ich auch schon viele Früchte! Es bleibt spannend, ob sich noch jemand einnisten möchte oder ob die Pflanze ausreichend gestärkt ist. Falls ihr mehr über Maute-Rundum® C 30 lesen wollt: Infos findet ihr im Shop unter "Details".
2. Säulenäpfel
Bei den Säulenäpfeln war letztes Jahr das Gleiche: Blattlaus-Alarm. Dieses Jahr wurden sie homöopathisch genau gleich wie die Kirsche behandelt. Auch hier gab es bis dato keine nennenswerten Mit-Esser.
Eine interessante Beobachtung möchte ich noch mit euch teilen: Einer der Bäume hatte letztes Jahr sehr viele Äpfel, na ja ich muss eher sagen, Äpfelchen. Denn sie waren wirklich klein, ungefähr ca. 5-6 cm im Durchmesser. Das liegt übrigens nicht an der Sorte, sondern an meiner zaghaften Regulierung der Fruchtansätze. Wenn zu viele Früchte am Baum sind, bleiben sie sehr klein, denn die Energie der Pflanze reicht dann nicht aus, um alle Früchte groß und geschmackvoll zu entwickeln. Es wäre gut gewesen, pro Blütenbüschel immer nur ein oder zwei größte, schönste Äpfel am Baum zu lassen und die übrigen abzuknipsen. Mein Fehler. Dieses Ausdünnen macht man am Besten Ende Mai.
So sahen meine beiden Bäumchen vor vier Wochen aus:

11. April: Baum A blüht, Baum B nimmt sich ein Sabbat-Jahr
Die Überraschung und Spätfolge meiner Zögerlichkeit kam dieses Jahr bei Baum B: keine einzige Blüte wurde angelegt. Diese Pause nennt man Alternanz. Das ist ganz normal, denn die Pflanze reguliert auf diese Weise ihren Energiehaushalt. Ich habe übrigens zwei Säulenäpfel und nicht nur einen, da nicht alle Sorten selbstbefruchtend sind und so von einer Kreuzbestäubung profitieren. Es ist sinnvoll, sich vorab zu informieren, welche Sorten sich mögen und sich für eine gegenseitige Befruchtung eignen. Außerdem kann ich, falls wieder einmal eines der Bäumchen auf sein Sabbatical bestehen sollte, dann noch vom anderen ernten.
Vielleicht habt ihr auch Lust auf ein bisschen Obst im Garten oder sogar auf dem Balkon? Viele Sorten Säulenobst sind kübelgeeignet. Allerdings sollte bei Kübelpflanzen eine regelmäßige Wasserversorgung und gute Nährstoffversorgung gegeben sein.
Ich wünsche euch schöne Mai-Tage, und genießt die Feiertage!
Herzliche Grüße
Cornelia